Schlagwort-Archive: Vater

Auf der Suche nach dem Nashorn…

Wenn ein Mann immer wieder laut:

„Wo ist das Nashorn?“

 ruft, ist er mit seinem ca 2jährigen Sohn im Zoo unterwegs.

Nach dem dritten Mal möchte man ihm zurufen: 

„Hier ist das Nashorn!“

Nach dem zehnten Mal:

„Kauf Dir einen Plan!“

Und nach dem fünfzehnten Mal nichts mehr, da läuft man…weit weg.

Nur der Vollständigkeit halber: Das Nashorn liegt seit ca. zwei Stunden sehr unbeweglich in seinem Gehege und ist nicht zu verfehlen!

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Ein neuer Tachelespodcast ist online! Ausgabe 52: kreativerziehen.de

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In dieser Folge stellen wir euch unser neues Projekt des vodcasts/podcasts: Kreativerziehen.de vor.

Hierbei handelt es sich um einen…. aber bevor wir das alles hier beschreiben, empfehlen wir euch in unseren 52. podcast hineinzuhören. Wir wünschen euch dabei viel Spaß!

Shownotes:

Nachtrag zur Namensgebung: Zwei Männer

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Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Nachdem ich den Blogbeitrag über die Vornamen geschrieben hatte, wurde mir folgende Geschichte erzählt. Eine Bekannte wurde Zeugin folgenden Dialogs:

Mann 1: „Hömma, ich habe gehört Du bist Vater geworden! Herzlichen Glückwunsch!!“

Mann 2: „Danke, danke!“

Mann 1: „Und? Junge oder Mädchen?“

Mann 2: „Junge.“

Mann 1: „Wie heißt er denn?“

Mann 2: „Campino.“

Mann 1: „Aha. Cool.“

Mann 2: „Naja. Ich bin halt Tote Hosen-Fan. Aber jetzt habe ich erfahren, dass Campino mit wirklichem Namen Andreas heißt!“

Agent XY

Im folgenden Beitrag dürfen sich alle Elternteile angesprochen fühlen, nicht nur Mütter. Väter sind herzlich eingeladen sich ebenfalls wiederzufinden. Mit diesem letzten Beitrag im Jahr 2014 wünsche ich allen einen guten Rutsch ins Jahr 2015!

Hände

Ich bin Mutter. Eine Mutter. Spricht man diese Worte laut aus, klingt das wie: Meine Name ist Bond. James Bond. Das kann kein Zufall sein. Das Mutter-Dasein gleicht dem Agenten-Dasein nicht nur in kaum nachweisbaren Spurenelementen. Mütter sind ebenfalls stets im Auftrag unterwegs. Wenn auch nicht im Namen der Krone, so doch im Auftrag der Erziehung, des Liebhabens und der Fürsorge. Was ist da gegen die Krone? Als Agent im Auftag der gesunden Ernährung werden unmögliche Missionen erfüllt:  Möhrenbrei wird in das Kind hinein befördert, ohne die Renovierung des Hauses zu riskieren. Jede Folter durch Schlafentzug wird Agentengleich durchgestanden. Wenn es sein muss, über Jahre hinweg. Übung macht den Meister und entsprechende Mantra können das Überstehen begünstigen (Ich liebe mein Kind. Ich liebe mein Kind. Ich …). Alle Eltern können davon ein Lied singen, wenn sie denn noch singen könnten. Zu müde, um einen Ton zu finden, geschweige denn ihn zu treffen, schlappen sie Zombies gleich durch die häuslichen Gänge, um sich den nächsten Herausforderungen (Flaschen um drei Uhr nachts zubereiten und dabei darauf achten, dass das Wasser nicht wärmer als 37,5 Grad ist. Selbstredend das schreiende Kind dabei beruhigen, damit die älteren Geschwister bleiben wo sie hingehören – im Bett) zu stellen. Im Laufe der Jahre erklimmt man die Aufstiegsleiter und wie ein Agent muss man sich mit zunehmender Erfahrung komplexeren Aufgaben stellen. Als Mutter wird man zum Ausspäher. Eventuelle Angriffe auf den kindlichen Frieden, und derer gibt es viele, werden im Keim erstickt. Der Angriff auf das Kinderreich ist an Vielfältigkeit kaum zu überbieten. Facettenreiches Agieren ist da mehr gefragt als alles andere: Fernsehen, Playstation und Fisherprice werden mit Haba, Bauernhoftieren und pädagogisch wertvoller Literatur zur Strecke gebracht. Wenn die Kinder allerdings größer werden, gleichen sich die Gefahren leider an Größe an. Zum Beispiel in Form von pubertierender Jünglinge, die plötzlich morgens mit am Tisch sitzen und den häuslichen Frieden zu gefährden drohen. Auch hier muss als Mutter clever agiert werden. Der vermeintliche Feind wird umgekehrt und so ins häusliche Dasein involviert, dass er gar nicht mehr weiß, dass er mal woanders hingehört hat. Umdrehen heißt das wohl im Agentenmillieu.
Aber die traurige Wahrheit ist, für jeden Agenten kommt der Punkt, an dem er überflüssig wird (wenn er nicht gerade Bond heißt). Den Kampf gegen das Unrecht in der Welt müssen andere ausfechten, so wie die Mutter als solche ausgekichert hat, wenn die Kinder groß werden. Zeit sich anderen Aufgaben zu widmen. Zum Beispiel den eigenen Hauspuschen, Fernsehserien (ab einem bestimmten Alter können die sicher keinen Schaden mehr anrichten!) oder dem, was man schon immer mal tun wollte: Schlafen!!! Willkommen im Mutter-Dasein großer Kinder. Da könnte James Bond noch was lernen. Man muss wissen, wann es Zeit ist etwas anderes zu tun. Man möchte auch wirklich nicht mit ihm tauschen. Seit einem knappen halben Jahrhundert jagt er Verbrecher auf die immer gleiche Weise. Vielleicht haben Agenten und Mütter doch nicht so viel gemein, wie auf den ersten Blick angenommen.