Schlagwort-Archive: Ruhe

Entschleunigen vor der Haustür…

Das Wochenende sollte dazu da sein, um abzuschalten. Dafür gibt es mehr oder weniger geeignete Bedingungen. Mir persönlich hilft es in der Natur zu sein. Oftmals nehme ich mir vor besondere Orte zu besuchen. Zeit bleibt meistens nur für das „Vor der Haustür-Programm“. Damit ist gemeint: Bei mir vor der Haustür gibt es kleine Wäldchen und Natur, die mir früher nicht ausreichten. Ich war der Meinung, dass mindestens die Saarschleife als Aussicht locken sollte. Heute kommt mir das seltsam vor. Je mehr ich mich im Wäldchen vor der Haustür bewege, desto schöner wird er. Jedes Mal gibt es etwas Neues zu entdecken. Es lohnt sich also das nähere Umfeld zu erkunden. Welche Natur kann ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen? Oft ist das Glück zum greifen nah, man muss sich nur auf den Weg machen…

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Urlaub vom Alltag-Reisen vor der Haustür

Das Glück liegt oft vor der Haustür. In unserem Fall 80 Kilometer entfernt (Eifel!). Eine Nacht im Dachzelt und das Wort Entschleunigung ist mit Leben gefüllt.

Wald, Natur und Ruhe – endlich Ferien!

Blauer Himmel, Vögel und Kaffee

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Nach eigenen, über JAHRZEHNTE akribisch durchgeführten internen Ermittlungen, bin ich zu dem unumstößliche Ergebnis erlangt: Es gibt kein dazwischen! Es gibt nur entweder oder. Entweder Morgenmensch oder Abendmensch. Es muss mehr Abendmenschen geben. Wäre es anders, würde ich nicht jeden Morgen allein auf der Sonnenterasse dieses netten und einladenden Hotel sitzen. Dabei entgeht allen Langschläfern diese morgendliche Ruhe, das Vogelgezwitscher und dieses Gefühl von: Alles liegt vor mir…es ist so viel Zeit da. Andererseits: Wäre es anders, die Ruhe wäre dahin. Bin ich besser still!

Ferien Sommer XXL

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Wenn alles klein wird, muss anders groß werden. Das ist nicht nur bei Quietscheentchen im Sommer so.

In den Sommerferien kehren sich die Verhältnisse um. Manchmal. Bei einigen. Vor allem bei Kindern, die haben das noch drauf und schaffen spielerisch, was den Großen oft nur mit Mühe und zeitweise auch mit großer Anstrengung nicht gelingen will. Die Arbeit, also die Tätigkeit, welche die meiste Wachzeit des Tages (in manchen schweren Fällen auch die Nachtzeit!) in Anspruch nimmt, wird auf die stille Treppe gesetzt. Die Freizeit wird aus der Versenkung geholt, abgestaubt und rausgeputzt. Dann wird sie von allen Seiten ausgiebig begutachtet. Ungläubig. Im Hintergrund zickt die Arbeit immer wieder etwas und zetert, dass sie keineswegs erledigt sei. Aber wenn man der Arbeit den Rücken kehrt, die Freizeit in den Händen sorgfältig betrachtet, dann könnte die kraftzehrende Tätigkeit leiser werden (Tür zu und Ohropax!) und wenn man jetzt die Freizeit in die Sonne setzt, kann man ihr beim Wachsen zusehen. Vielleicht.