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Da geht es hin, das Dänemark…

Dänemark ist ein so schönes langsames Land…leider geht der Urlaub trotzdem zu schnell vorbei.

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Ein neuer Tachelespodcast ist online! Thematisch passend zur Reise- und Ferienzeit

Wenn Frau sich auf den Weg macht oder: Allein auf reisen

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In unserer heutigen 40. Sendung befassen wir uns aus aktuellen Anlass mit dem Reisen. Denn was macht die Ferien noch schöner, als sie sowieso schon sind? Reisen in nahe und ferne Länder. Dabei besprechen wir die für allein reisenden Frauen empfehlenswerten und weniger empfehlenswerten Länder. Die Vor- und Nachteile des allein Reisens werden ebenfalls beleuchtet. Auch die Wahl der Unterkunft bleibt nicht unbeachtet.

Letztendlich ist diese Folge eine Hommage an das Reisen jeglicher Art. Ob nun gemeinsam oder allein. In nahe oder ferne Länder. Reisen macht das Leben reicher! Und ob man nun selbst die Reise plant oder das Reisebüro bemüht – vorsichtshalber haben wir einige hilfreiche Links gesammelt, die nun folgen:

Viel Spaß beim Stöbern und Hören!

 

Shownotes:

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Das
Reiseblog für alleinreisende Frauen
Die
12 besten Reiseziele für Frauen
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Wer auf Reisen geht, kann viel erzählen

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Viel Gutes. Zurück blickend kann ich sagen, dass wir es in der letzten Woche mehr als schön hatten. In diesem Jahr stand eine Rundreise durch den Osten Deutschlands an. Leipzig und Dresden – beides wunderbare Städte, in denen wir Glück mit dem Hotel, dem Wetter (fast zu viel Glück, denn 35 Grad sind auf Dauer nicht jedermanns Sache) und mit den Menschen hatten, die uns begegneten. Als wir unser nächstes Domizil erreichten lernte ich eine Menge: Photoshop kann nicht nur aus Menschen Modells machen, so dass Bilder entstehen, die weit ab von der Realität sind. Dieses Programm macht auch aus Zimmern mit Betten ein Viersternehotel, dass ebenfalls nur auf dem Bildschirm existiert. Das was ich als Viersternehotel im Internet sehen konnte, hatte leider ganz wenig mit dem zu tun, was ich in der Realität vorfand. Von schwarzen fiesen Ecken im Bad bis hin zu einem Balkon, dessen Türen fest verschlossen blieben, auch nach mehrmaligen Nachfragen, Bitten und nochmal Nachfragen. Die fest verschlossene Tür, die mich von frischer Luft trennte, empfand ich als besonders belästigend. Das mag vor allem an den 35 Grad Außentemperatur gelegen haben. Vor allem nachts wäre ein wenig frische Luft ganz wunderbar gewesen. Wenn man das konsequent bis zum Ende durchdenkt, dann möchte man sich auch nicht vorstellen wie viele Menschen schon ohne Lüftung in diesem Zimmer geschlafen haben und wann denn mal das Fester gereinigt wird? Ein Blick nach draußen verriet mir: Offenbar nie. Im Internetauftritt besagten Hotels wurden auch Zimmer für die Allgemeinheit angepriesen, als ich diese nach langem Suchen gefunden hatte, musste ich feststellen: Auch hier keine Möglichkeit diese zu öffnen. Man durfte diese von außen durch das Fenster betrachten. Meine Oma hatte früher mal die sogenannte „Gute Stube“. Warum nur erinnert mich das daran? Vielleicht findet der junge Mann an der Rezeption ja doch noch einen Schlüssel, der die ganzen verschlossenen Türen öffnet. Irgendwann…Bis dahin könnte ich die vier Sterne an das dreckige Fenster malen. Wenn sich denn die Türe öffnen ließe. Tut sie aber nicht! Ich werde Prag dennoch eine Chance geben. Ich werde Prag dennoch eine Chance geben. Ich werde Prag dennoch eine Chance geben. Ich werde…..

Eine Bahnfahrt, die begeisterte

Berlin

Es mag dem einen oder anderen komisch vorkommen, dass Begeisterung und Bahn in einem Atemzug genannt werden. Aber da so viel Negatives über die Bahn kursiert, muss ich eine Begebenheit dagegenhalten. Nach einem zehnjährigen regelmäßigen Pendlerdasein zugegebenermaßen eine etwas magere Ausbeute, aber schon allein aus beruflichen Gründen bin ich dazu angehalten danach zu schauen, was da ist und nicht was fehlt. Lasse ich also die anderen Tage, Wochen, Monate und Jahre beiseite und konzentriere mich auf diese eine wunderbare Begebenheit, die sich in einer Regionalbahn zugetragen hat. Also eine wahre Geschichte, auch wenn sie wie ein Märchen anmutet.
Es ist schon viele Jahre her, und ich bin sicher, besagter Bahnbeamte ist heute bestimmt nicht mehr als Zugbegleiter tätig, denn er hatte, aus meiner Sicht, gute Aussichten anderweitig Karriere zu machen. Die Geschichte begann um sechs Uhr morgens. Die Regionalbahn stand in einem der größten Bahnhöfe unseres Landes und wie zu erwarten, waren alle Sitzplätze belegt. Pendler wie ich halfen sich mit Kaffee über die Müdigkeit hinweg. Es wurde in Zeitungen und aus dem Fenster geschaut. Jeder, der dies schon mal erlebt hat, kennt diese Mischung aus Morgenmuff,Trägheit und schlechter Laune. Die Blicke, die einander zugeworfen wurden bedeuteten: Sprich mich nicht an!
Es knackte in der Leitung und alle wussten, was als nächstes kommen würde. Die Durchsage, dass unser Zug eine Nummer hatte, welche Orte wir passieren würden und natürlich Ankunftszeit und Ort würden ebenso wenig fehlen, wie die Durchgangsbahnhöfe, die wir in gewohnt genuschelter Rede erwarteten. Was wohl keiner erwartet hatte, war der Enthusiasmus, mit dem wir begrüßt wurden. Ich wusste nicht welchen Motivationskurs dieser Mann absolviert hatte, aber er musste Klassenbester gewesen sein. Seine Stimme war klar, laut und deutlich. Es schwang ansteckende Begeisterung mit, die dazu führte, das niemand mehr in seine Zeitung schaute. Alle hörten gespannt zu. Wie ein Entertainer sprach er seine Rede in das Mikrofon: Guten Morgen liebe Fahrgäste. Ich begrüße sie ganz außerordentlich und herzlich zu einer Fahrt mit der Deutschen Bundesbahn. Es wird mir ein besonderes Vergnügen sein, sie auf der Fahrt nach A. begleiten zu dürfen. Wie sie sicher wissen, werden wir in folgenden Orten halten: F., S., …. Mein Name ist Herr Mustermann und es wird mir eine große Freude sein, ihnen bei der Fahrt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Und jetzt enspannen sie sich, lehnen sie sich zurück und genießen sie die Fahrt mit der deutschen Bundesbahn und vor allem die wunderbare Aussicht!
Es knackte in der Leitung, dann wurde es still. Tatsächlich bekam er tosenden Applaus, einige johlten und pfiffen laut vor Begeisterung. Danach war der müde Ausdruck auf den Gesichtern meiner Mitreisenden verschwunden und achtzig Prozent der Anwesenden lächelten. Ich frage mich bis heute, was aus diesem Mann wohl geworden ist? Mir hat er jedenfalls in den zehn Jahren, die ich die Bahn als Transportmittel nutzen musste, die schönste Bahnreise aller Zeiten beschert.