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Lieblingsplätze vor der Haustür

Dank Corona ist das Reisen mehr als erschwert. Gut, wenn es zuhause schöne Plätze gibt. Bei mir ist das eine Bank auf der Terrasse. Im Liegen hat man eine schöne Aussicht (siehe oben!). Schöne Plätze finden sich überall, wo sind eure? In der Küche? Im benachbarten Park? Auf dem Balkon? Entspannen kann man an vielen Orten und das tut der Gesundheit gut!

Ein Schaf auf Abwegen oder: Helden gibt es überall

Auf meiner Joggingrunde habe ich momentan eine Herde Schafe, die am Wegesrand stehen und mir beim Laufen zuschauen. Bis jetzt ging dass friedlich ab: Ich laufe einen Kilometer an der Schafweide vorbei, die Schafe grasen. Kauend blicken Sie teilnahmslos zu, wie ich versuche laufend ans Ziel zu kommen. Das obligatorische Blöken der Schafe klingt manchmal höhnisch. Eventuell liegt das an meinem Laufstil.

Heute war alles anders:

Ein Schaf blökte mehr als die übrigen Artgenossen und beim genauen Hinsehen stellte ich fest, dass sich das Tier im Zaun verheddert hatte. Zu allem Überfluss kam ein Mann mit zwei Jagdhunden auf mich zu. Nachdem ich ihn wegen seiner freilaufenden Hunde informiert hatte, nahm er sich direkt dem Schaf an. Ich musste nur auf die Hunde aufpassen. Ich kam gar nicht in die Verlegenheit selbst tätig zu werden. Emanzipation ist toll. Wenn aber die körperliche Überlegenheit in Form eines männlichen Mitmenschen tätig wird, passe ich gerne auf die zwei Jagdhunde auf.

In Null-Komma-nichts war das Schaf befreit und über den Zaun gehoben (Niemals hätte ich das Tier darüber heben können!). Helden gibt es überall – sogar vor der Haustür!

2020: Unterwegs mit dem Dachzelt

Wir eröffnen die Dachzeltsaison. Auch wenn Corona das Reisen dieses Jahr extrem erschwert, können wir ohne Ansteckungsrisiko fahren. Als Selbstversorger sind wir autark und können uns von allem fern halten. Außer Wald und Wiese brauchen wir nur einen Platz, um das Zelt aufzuschlagen.

Ein neuer Tachelespodcast ist online! Nr.71: Weniger ist mehr

In dieser Folge beschäftigen sich Frau Dings und Herr Bums mit dem Thema: Weniger ist mehr. “Die Wendung stellt auf den ersten Blick eine paradoxe und unsinnige Aussage dar, denn ein Weniger kann nicht Mehr sein.” (Wikipedia) 
Richtiger wäre: “Mehr ist mehr!”, wie Georgette Dee & Terry Truck in ihren Greatest Hits besingen. 
Wer jetzt noch nicht durcheinander ist, wird es vielleicht dadurch, dass sich die anfängliche These: Weniger ist mehr, als paradoxe Aussage wieder verkehrt, in dem der aktuelle Hype durch Ratgeber unterstützt wird, die proklamieren, welche Neuanschaffungen getätigt werden sollen, um sich zu verkleinern oder welche neuen Einkaufsbeutel benötigt werden und vielleicht auch, welches neue Auto.

Da stimmt doch etwas nicht im Denken.

Danke an Herrn Bumms für das tolle Foto!