Schlagwort-Archive: Liebe

Kleines kann großes bewirken…

… sagt mir ein Blick in meine Pusteblumenwiese.

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Noch eine Valentinskarte

Für jemanden mit dem es sich gut in einer Blumenwiese liegen lässt…

Der Muskel, ein traumhaftes Gefühl und die Freiheit

Brunnen fließen

Das Gesicht besteht aus einer Vielzahl von Muskeln. In diesem Beitrag geht es um einen ganz bestimmten Muskel, der sich in der menschlichen Oberlippe befindet. Genauer: In dem Stück darüber, zwischen Nase und Oberlippe. Diesen speziellen Muskel anzusteuern ist nicht jedermanns Sache. Im Gegensatz zu dem weiterverbreiteten Phänomens des Zungenrollens (kann man oder eben nicht – keine Chance das zu erlernen), kann JEDER oben genannten Muskel anspannen. Dies ist mit einer Schwierigkeit verbunden: Da man ihn nie braucht, fehlt jegliches Gefühl dafür. Man muss sich Zeit nehmen, herum probieren, versuchen und nochmal versuchen, um irgendwann zu erkennen: Da ist er ja!!! (Den Erfolg kann man im Spiegel betrachtet: Spannt man erwähnten Muskel an, ergibt sich eine sehr schöne, universell einsetzbare Grimasse).
So ähnlich kann es einem mit dem Gefühl für das eigene Wohlbefinden ergehen. Einige Menschen benötigen lange Jahre um herauszufinden, wie es sich anfühlt, wenn man wirklich etwas Gutes für sich tut. Dabei wird es überall und immer wieder laut herausposaunt: „Ich tue mir heute mal was Gutes“, „Ich habe auf mich geachtet“, … . Meistens gehen diese Aussagen mit einem unnötigen Einkauf einher oder mit dem Vermeiden anstehender unangenehmer Realitäten. Leider bleiben die auf der to do Liste und müssen an einem anderen Tag abgearbeitet werden. Will man etwas für sich tun, dann findet man eine Möglichkeit sich mit den Gegebenheiten auf eine Art und Weise auseinanderzusetzen, die es einem erlauben damit zufrieden zu sein. Es geht um die innere Einstellung. Ich kauf mir was, damit sich ein gutes Gefühl einstellt, wird in der Regel wenig hilfreich sein. Das schöne Gefühl löst sich in den meisten Fällen schneller auf, als der Verkäufer das Geld vom Bankkonto abgebucht hat.
Es dauert manchmal lange, bis man herausfindet wie es sich anfühlt Gutes für sich in einer Art und Weise getan zu haben, dass es Ruhe, Frieden und Glück bringt. Wenn einen dieses Gefühl ereilt, dann hat man eine innere Freiheit erworben, die durch nichts zu ersetzen ist. Frei, weil man sich selbst hat und selbstbestimmt handeln kann. Das ist wie mit dem Muskel auf der Oberlippe: Weiß man wie es geht, kann man es auch nicht wieder verlernen. Man darf nur nicht aufgeben danach zu suchen und es auszuprobieren.
Das ist wie mit der Liebe. Wenn man sie trifft, weiß man es. Warum sollte das mit der Liebe zu sich selbst anders sein?