Schlagwort-Archive: Kind

Ein neuer Tachelespodcast ist online: TP 63 Das innere Kind

tachelespodcast.de

“Das Innere Kind gehört zu einer modellhaften Betrachtungsweise innerer Erlebniswelten, die durch Bücher von John Bradshaw und Erika Chopich/ Margaret Paul bekannt wurden. Es bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungenaus der eigenen Kindheit. Hierzu gehört das ganze Spektrum intensiver Gefühle wie unbändige Freude, abgrundtiefer Schmerz, Glück und Traurigkeit, Intuition und Neugierde, Gefühle von Verlassenheit, Angst oder Wut. Das Innere Kind umfasst alles innerhalb des Bereiches von Sein, Fühlen und Erleben, welches speziellen Gehirnarealen zugeordnet wird.[1] S. 20/21 Die Arbeit mit dem Inneren Kind funktioniert nach dem Prinzip der beabsichtigten, bewussten, therapeutischen Ich-Spaltung zwischen dem beobachtenden, reflektierenden inneren Erwachsenen-Ich und dem erlebenden Inneren Kind.” https://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Kind.”  https://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Kind

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Endlich fertig: Das Wattenmeerelfenbuch für Kinder und klein gebliebene Erwachsene

strandkorb

Pünktlich zum Ende der Ferien ist nun endlich das Kinderbuch über die Elfen am Wattenmeer fertig geworden. Jetzt muss es nur noch einen Verleger finden!!

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Und nun stand die dunkle Jahreszeit und damit das Leben in den die Deichhöhlen bevor. Das bedeutete: Die schöne Zeit unter luftigen Strandkörben war vorbei. Seit Ivi denken konnte, war ihr diese Zeit verhasst gewesen. Aus einem einzigen Grund: Sie mochte keine Deichhöhlen. Sie konnte und wollte nicht akzeptieren, dass Elfen dort wohnen sollten. Auch wenn diese das seit Jahr und Tag taten. Ivi hörte förmlich ihre Großmutter: „Liebes Kind, wir Elfen haben das schon immer so gemacht. Ich wüsste keinen Grund, warum wir das ändern sollten!“ Ivi fielen da gleich mehrere Gründe ein.

Wer mehr lesen möchte, schickt eine Mail an:

info@loulila.de

Ganz einfach:)

Ein neuer Tachelespodcast ist online: Von der Rolle

Rollenverständnis

Im heutigen Podcast beschäftigen sich Frau Dings und Herr Bumms mit dem Thema Geschlechterrollen (gender role). Nach einer geschichtlichen Einordnung, diskutieren wir über kulturelle Geschlechterrollen, traditionelle Rollenzuschreibungen, dem Unterschied zwischen Rollenverhalten und Rollenerwartungen. Hierbei stehen besonders die Bereiche, Arbeit, Familie und Haushalt im Mittelpunkt unserer Betrachtung.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.

shownotes:

  • “Der Mann ist nur noch ein Schatten seiner selbst”: spiegel
  •  Wandel der Geschlechterrollen – Zeitgeschichte: wiki-fernuni-hagen
  • Gesellschaftlicher Wandel: Rollenbilder der Frau: Lehrer-Online
  • Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit: frauentagx
  • Die traditionelle Geschlechterrolle im Wandel der Zeit: Südwest Presse Online
  • Gleichberechtigung: Männer, macht den Mund auf: ZEIT ONLINE
  • Zurück an den Herd?: Traditionelle Geschlechterrollen werden wieder beliebter: Welt – Tagesspiegel Mobil
  • Er macht Karriere, sie hütet die Kinder: spiegel

 

Wahl und Qual oder: Wenn es spannend wird

Marmelade Wasserzeichen

Es ist ja nicht so, als hätten wir keine Entscheidungsfreiheit. Im Gegenteil. Oftmals stehen uns dermaßen viele Möglichkeiten zur Verfügung, dass unser Gehirn mit dem Abwegen der Vor- und Nachteile überfordert ist. Nur so kann es passieren, dass Kinder an einem reichhaltig gedeckten Tisch sitzen und nicht wissen, was sie essen wollen. Die Leberwurst? Schinken? Oder doch lieber Salami? Der Schmierkäse ist auch so lecker…mit Gurke oder lieber mit Tomate? Nicht selten schiebt das wütende Kind voller Wut den LEEREN Teller vom Tisch. Nicht ohne Butter, Brot, Käse, Wurst und den vollen Kakaobecher mit in den Abgrund zu reißen. Das lässt sich bei dem übermäßigen Angebot an Lebensmitteln auf besagtem Tisch gar nicht vermeiden. Viel entspannter isst es sich hingegen, wenn für das Kleinkind nur EIN Käse und EINE Wurst auf dem Tisch angedeckt wurde. Dem Kind bleibt ausschließlich die Entscheidung zwischen Wurst und Käse. Das schaffen die meisten Kleinen. In der Regel hat man als glückliches Elternteil im Anschluss nichts aufzuwischen und ein sattes zufriedenes Kind vor sich. Jetzt werden viele Eltern einwenden, dass das Zähne putzen beim Kind aber keineswegs so glimpflich abläuft, OBWOHL es dort nur EINE Zahnpasta gibt. Das stimmt, aber der Umkehrschluss den Ärger mit der Erhöhung der Zahnpastatubenanzahl entgegen wirken zu wollen, hat wenig Aussicht auf Erfolg. Die Problematik ist an dieser Stelle völlig anders gelagert und liegt im Zähne putzen selbst. Dieser Beitrag handelt jedoch von der Problematik des Sich nicht entscheiden können.

Erst gestern habe ich erlebt, dass es uns Erwachsenen genauso ergehen kann, wie den kleinen Kindern. Als ich mit einer Freundin zum Essen verabredet war, blieben wir schon vor dem Restaurant stehen, weil dort das Angebot des Mittagstisch auf einer Tafel am angeschlagen war. Leider ist mein Kurzzeitgedächtnis nicht das Beste (war es noch nie, kann leider nicht auf das Alter geschoben werden) und als wir einen sonnigen Platz auf der Terrasse gefunden hatten, waren mir die Speisen des Mittagstischs schon entfallen. Egal – es kam wie es kommen musste: Die nette Bedienung brachte die Speisekarten. Dort war der Mittagstisch nicht aufgelistet, dafür einige andere sehr verlockende Angebote. Ich versuchte eine erste Entscheidung herbeizuführen: Salat, Pasta oder Pizza? Das war schwer. Ich ging die einzelnen Gerichte durch. Klang alles sehr vielversprechend. Als ich alle Gerichte geprüft hatte, ertappte ich mich dabei, dass ich von vorne anfing. Salat, Pasta oder Pizza? Hilfreich war an der Stelle nicht, dass ich gerne esse. Es gibt kaum etwas, was ich nicht mag. Von meiner Freundin war auch keine Hilfe zu erwarten. Die war ebenfalls auf der Suche nach einer Entscheidung. Erlösung brachte ein zufälliger Blick auf meine Sporttasche. Die Tasche ist keinesfalls ein Orakel und hat auch ansonsten keine Bedeutung. Außer, dass sie mich in diesem Moment daran erinnerte, dass sie nicht die Tabletten enthielt, die bei meiner Laktoseintoleranz dafür sorgen, dass eine Sahnesoße mich nicht dazu zwingt für den Rest des Tages die sanitären Anlagen begutachten zu müssen. In der Sporttasche befanden sich die Sportsachen, sonst nichts. Keine Kapseln gegen Laktoseunverträglichkeit. Schwupps, schon konnte ich eine Menge Speisen aus meiner Entscheidungsqualliste streichen. Bei der Gelegenheit fiel mir meine, noch nicht verinnerlichte, weil erst vor zwei Wochen entdeckte, Knoblauchunverträglichkeit ein. Was soll ich sagen. Die Entscheidung was ich essen wollte, war schnell gefallen. Und: Ich war zufrieden. Eine Laktoseintoleranz und eine Lebensmittelunverträglichkeit MUSS nicht nur schlecht sein. Und wer glaubt, dass es diese Qual der Wahl nur bei Lebensmitteln gibt, der muss leider enttäuscht werden. Egal was es zu entscheiden gibt: Steigt die Anzahl der Möglichkeiten auf eine unübersichtliche Menge, wird es schwierig. Da machen Kinder und Erwachsene keinen Unterschied. Was das für die Wahl des nächsten Urlaubsorts und die Wahl des Ehepartners bedeutet, darf jeder für sich bedenken. So viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht.