Schlagwort-Archive: Geschichte

Ein neuer Tachelespodcast ist online! Nr. 70: vom ICH zum WIR

Bereits Sokrates sagte: “Ich bin ein Gemeinschaftstier!”
In dieser Sendung beschäftigen sich Frau Dings und Herr Bums mit dem Thema: Vom ICH zum WIR. Wie konnte es in den letzten Jahren passieren, dass das Gemeinschaftsgefühl in unserem Land so eklatant abhanden gekommen ist? Oder ist dem nicht so? Was bedeuten beispielsweise die Themen Altruismus und Ehrenamt noch für uns? Welche Auswirkungen haben neue Medien bzw. die Ökonomie auf das Miteinander? Über diese und andere Fragen sprechen Frau Dings und Herr Bums in dieser Sendung. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören

Unter: Tachelespodcast.de

Das Episodenbild ist eine Zeichnung von Frau Dings.

Links zur Sendung:

Aanderud: Vom Ich zum Wir

Bertelsmannstiftung: Vom Ich zum Wir

Zeit-Blog: Warum schreit das ICH so laut?

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Da geht es hin, das Dänemark…

Dänemark ist ein so schönes langsames Land…leider geht der Urlaub trotzdem zu schnell vorbei.

Ein neuer Tachelespodcast ist online: Strömungen innerhalb des Feminismus

feminismus

(Einen lieben Dank an Herrn Bumms für seine Sketchnote!)

Nachdem Frau Dings und Herr Bumms in der letzten Sendung über die Geschichte des Feminismus und seine Schlüsselwerke gesprochen haben, beschäftigen wir uns in dieser Folge mit den Strömungen innerhalb des Feminismus. Hierbei reicht das Spektrum vom Radikalen-Feminismus bis zum Staatsfeminismus.

Am Ende der Sendung versuchen wir für uns eine Arbeitshypothese zu schaffen, die uns als grundlegendes Verständnis für weitere Episoden und dem Verständnis von Feminismus generell dienen kann.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.

Ein neuer Tachelepodcast ist online: Wenn Frauen regieren

Wenn Frauen regieren

Vorab möchten wir auf einen Flyer aufmerksam machen:

http://thea-blog.de/frauenrechte-in-deutschland-flyer-fuer-fluechtlinge/#respond

Geflüchtete Frauen können hier mehr über ihre Rechte erfahren. Auch männlichen Flüchtlingen sei diese Lektüre empfohlen. Der Flyer ist in mehreren Sprachen verfügbar. Mehr Informationen findet man unter oben genannten Link beim thea-blog. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Birte Vogel, dass wir ihre Seite verlinken dürfen.

In unserer aktuellen Folge beschäftigen wir uns mit Frauen, die in machtvollen Positionen versuchen die Menschheitsgeschichte auch zur Frauengeschichte zu machen. Beim näheren Betrachten finden sich neben Angela Merkel und Hillary Clinton auch Taiwans Präsidentin Tsai Ing-Wen, der von ihren politischen Gegnern vorgeworfen wird, dass sie als Single nicht die emotionalen Bürden von Liebe, Familie und Kindern nachempfinden kann und aus diesem Grund den Radikalen zuzurechnen ist. Als Frau ein machtvollen Amt zu bekleiden ist in unserer Welt schwierig, aber offenbar gänzlich unmöglich, wenn Frau unverheiratet  ist und lieber die Zeit mit Katzen als mit dem anderen Geschlecht verbringt. Wo uns das alles hinführt erklären Herr Bumms und Frau Dings persönlichen Priorotäten entsprechend, die an dieser Stelle wie immer viel Spaß beim Hören wünschen.

Das kürzeste wahre Märchen: Das Reisekrönchen

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Das folgende Märchen ist tatsächlich wahr und wurde mir von einer guten Freundin erzählt. Besagte Freundin fuhr am Wochenende mit ihrem Gatten mit dem ICE der deutschen Bundesbahn von Düsseldorf nach Leipzig. In Frankfurt stiegen sie um. Alles verlief planmäßig. Beim Rückweg war es genauso. Alles planmäßig: ICE – pünktliche Ankunft – passendes Umsteigen und planmäßig zu Hause – wie im Märchen, da passieren auch die unwahrscheinlichsten Dinge! Wölfe können sprechen, Mädchen schlafen hundert Jahre und Züge fahren pünktlich.

Wenn Du dieses Märchen an zehn gute Freundinnen/Freunde verschickst, wird REINGARNICHTS passieren. Wahrscheinlich kommt morgen nicht mal die Bahn pünktlich. Märchen aus, wir GEHEN nach Haus.

Eine neue Folge beim Tachelespodcast: Fragmentiertes Sein oder wie phantasiere ich mir eine Biografie

Podcast

Aus aktuellem Anlass wenden wir uns in unserer 7. Folge einem geschichtsträchtigen Thema zu. Veranlasst haben uns dazu mehrere aktuelle Begebenheiten:

T-Shirts mit dem Aufdruck Stauffenberg 2.0 und geschwenkte Wirmer Flaggen sieht man immer häufiger bei  AFD Anhängern oder auch Pegida Demonstranten. Beides Insignien des Widerstandes und Zeichen eines versuchten Neubeginns in Auflehnung gegen den Faschismus – gegen ein Unrechtsregime. Diese Insignien wiesen damals den Weg in eine parlamentarische Demokratie und nicht in deren Auflösung.

Über- „tragen“ bedeutet dies auf die heutige Zeit, dass dieser Staat als Unrechtsstaat wahrgenommen und überwunden werden soll.
Aber als ob diese perfide, dumpfe und menschenverachtende  Umdeutung nicht reichen würde, werden nun auch noch vermeintliche Heroinnen ins Rampenlicht gezerrt, von ihrer braunen Vergangenheit chemisch tiefengereinigt und teils sogar als Vorbild für die sich emanzipierende Frau herangezogen.
 Die Rede ist von Leni Riefenstahl und Hannah Reitsch, die wir exemplarisch für diesen neuen Zeitgeist vorstellen. Selbst die Emma entblödete sich nicht, eine Spezialausgabe zu Leni Riefenstahl herauszugeben, auch wenn dies schon einige Jahre her ist.
Natürlich haben beide Frauen  teils außergewöhnliche Leistungen auf ihrem Gebiet gezeigt und versucht ihre Talente zur Entfaltung zu bringen. Aber immer auch dessen ungeachtet, wem sie sich anbiederten, bzw. welche Opfer es gekostet hat. Wobei hierbei nicht die eigenen Opfer zu sehen sind, sondern Opfer, die ihr egozentrisches und maßloses Selbstverwirklichungsstreben auf Seiten junger Rekruten oder KZ Häftlingen verursachten.
Das Streben es den Männern gleich zu tun, ließ sie in den gleichen Kadavergehorsam verfallen, ins Anbiedern und ins Verleugnen der eigenen Mitschuld nach dem Krieg. Vielmehr fragementierten sie ihre Emotionen und viele Aspekte ihrer Persönlichkeit ab, um in der neuen Zeit leben und sich selbst aushalten zu können.
Hanna Reitsch und Leni Riefenstahl stellten sich nicht ihrer Verantwortung und Schuld. Sie zeigten sich in geschichtsverklärender Weise und schlimmer noch, durch die Nicht-Annahme ihrer Verantwortung verhöhnten sie zynisch alle Opfer des 3. Reiches.
Als wäre dies nicht genug, so zeigt der Superlativ ihrer Geschichtsumdeutung den heutigen Supergau. Wieder ziehen Neonazi „Mädels“ durch die Straßen und nennen diese beiden Frauen als ihre Vorbilder. Um zu verstehen was da mit jungen Menschen passt, kann es hilfreich sein, aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Auch heute sind diese jungen Mädels wieder Staffage eines archaischen Männerkultes.
Wie schrieb der Spiegel so schön: Außen „scheinbar“ modern, im Inneren – herrscht Mittelalter.

Und jetzt genug der Worte – viel Spaß beim Hören

wünschen Herr Bumms und Frau Dings

Nachtrag zur Namensgebung: Zwei Männer

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Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Nachdem ich den Blogbeitrag über die Vornamen geschrieben hatte, wurde mir folgende Geschichte erzählt. Eine Bekannte wurde Zeugin folgenden Dialogs:

Mann 1: „Hömma, ich habe gehört Du bist Vater geworden! Herzlichen Glückwunsch!!“

Mann 2: „Danke, danke!“

Mann 1: „Und? Junge oder Mädchen?“

Mann 2: „Junge.“

Mann 1: „Wie heißt er denn?“

Mann 2: „Campino.“

Mann 1: „Aha. Cool.“

Mann 2: „Naja. Ich bin halt Tote Hosen-Fan. Aber jetzt habe ich erfahren, dass Campino mit wirklichem Namen Andreas heißt!“