Schlagwort-Archive: Ehe

Noch eine Valentinskarte

Für jemanden mit dem es sich gut in einer Blumenwiese liegen lässt…

Advertisements

Am 14. Februar ist Valentinstag

…und hier ist eine Valentinskarte für einen besonders lieben Menschen.

Ein neuer Tachelspodcast ist online: Cupcakes, Morddrohungen und Equal Pay Day

TP_34_Cupcakes_Morddrohungen_Equalpayday

Dies sind die Themen unserer 34. und stilvollen Ausgabe:
Mallorca und die Stierkampfarena. Hier scheiterte Heidi Klum mit ihrem Staffelfinale im ganz großen Stil – stillos mit ihrer hoffentlich letzten GNTM Sendung.
Ebenso stillos, obwohl bärtig und einen gewissen Stil suggerierend, zeigen sich viele Startups, wenn es um die gleiche Bezahlung von Mann und Frau geht.
Wenn man an das Transgendergesetz in North Carolina denkt, dann steigt einem nur noch die Zornesröte ins Gesicht. Von Stil mag man hier gar nicht reden.
Warum ist es manchmal so schwer, das eigene Geschlecht zu verstehen (denkt Herr Bumms hier laut). Sehr nett und metaphorisch ansprechend, haben Feministinnen cupcakes gebacken und diese zu unterschiedlichen Preisen verkauft. An Männer teurer, nicht um diese zu diskriminieren, sondern nur um auf den equal pay day aufmerksam zu machen.
Was daraus folgte… hört ihr gleich in dieser neuen Folge.

Und last but not least, stellen wir euch einen hörenswerten podcast vor.

Aber nun rasch an die Empfangsgeräte und viel Spaß beim Hören.

Mal was ganz anderes. Ein Techniktipp für alle, die Geschichten schreiben

KrimimimiIgenogramm

Als allererstes: Die Personen im abgebildeten Genogramm gibt es nur in meiner Phantasie und wenn alles gut geht, irgendwann auch als fertige Romanfigur in meinem vollendeten Krimi. Namen und Personen sind ausgedacht. Worum es aber eigentlich geht:

Ich habe iGenogram für mich entdeckt. Das ist ein Programm für das iPad, mit dem sich Genogramme erstellen lassen. Eigentlich benötige ich das Programm für meine Weiterbildung zur systematischen Familienberaterin bzw. zur Therapeutin. Jetzt hat mich aber ein ganz lieber Freund, der ebenfalls das Programm für die selbe Weiterbildung nutzt, auf die Idee gebracht, dass sich iGenogram für meine Geschichten und vor allem für das Schreiben meines Krimis einsetzen lässt. Die Idee ist super und ich danke an dieser Stelle Jakob ganz herzlich für diese Idee.

So viele Vorteile:

Ich behalte den Überblick, sehe sofort die Familienverhältnisse und wie die Personen zueinander stehen. Je nachdem welche Entwicklungen sich ergeben, können weitere Notizen eingegeben werden und ich muss nicht andauernd in meinen Unterlagen nachschlagen, wer wann wie mit wem was getan hat!!

Das Programm kostet nur ca. 15 Euro, ist selbsterklärend und sehr bedienungsfreundlich. Unbedingt empfehlenswert, nicht nur für Therapeuten, sondern auch für alle, die beim Geschichten schreiben den Überblick behalten wollen!

Dialoge, die die Welt nicht braucht, aber immer wieder heraus posaunt

geduldige Frau

Pünktlich zum Jahresabschluss befand ich mich da, wo es viele andere Menschen ebenfalls hinzog: Im Supermarkt meines Vertrauens. Genauer: Am Leergutautomaten. Mal ganz davon abgesehen, dass sich hier Studien über das Trink- und Sortierverhalten der Mitmenschen anfertigen ließe, wird man gezwungenermaßen hin und wieder Zuschauer eines Kammerspiels. Manchmal auch eines Trauerspiels (Melodram, Drama, Komödie, Thriller….) je nach dem zu welcher Uhrzeit man sich anstellte oder wer vor einem stand. Welche Bewertung man der gebotenen Vorstellung zukommen lässt, hängt entscheidend von der eigenen Befindlichkeit und dem Zeitmanagement ab, dem man unterliegt. In meinem Fall waren beide Ausgangslagen perfekt. Ich hatte Zeit und war guter Laune. Aus diesem Grund blickte ich dem vor mir stattfindenden Trauerspiel gelassen entgegen. Vorhang auf:
Eine Familie geht Einkaufen
Sie: Ende zwanzig, hübsch, sportlich elegant gekleidet, gepflegte Erscheinung.
Er: Mitte dreißig, Hemd, Jacket, Brille (Horn=intellektuell), gepflegte Erscheinung.
Die Kinder: ca. 3 und fünf Jahre alt, entzückend.
Szene: Vor dem Leergutautomaten. Der Einkaufswagen ist mit Leergutkisten (Wasserflaschen aus Glas) gefüllt. Jemand mit viel Geschick hat es geschafft mehrere Kisten übereinander zu stapeln. Erstaunlicherweise passt noch ein Kind zwischen Kistenturm und Wagenrand. Das andere Kind steht auf einer Ablage des gleichen Einkaufswagens, die Nase über den Griff geschoben. Dich neben der Kindernase befinden sich die Hände der Mutter, die, nicht ohne Mühe, das Fahrzeug Richtung Leergutautomaten bewegt. Angeführt wird die Prozession durch den Mann, der hilfreich den Weg weist. Dabei hat er beide Hände frei, schließlich hat er an der Verantwortung für das Leergut genug zu tragen. Vielleicht ist das der Grund für seinen genervten Gesichtsausdruck. Er ist vor seiner Frau am Automaten. Als auch sie den Automaten erreicht, übernimmt der Herr das Geschehen. Er nimmt jede Flasche einzeln aus der Kiste und schiebt sie in den Automaten. Bei der neunten passiert es:
Er (hält seiner Frau die Wasserflasche vor das Gesicht. Es ist deutlich sichtbar, es ist noch ca. ein Drittel Wasser in der Falsche): Wie kann das denn schon wieder passieren?
Sie (zuck die Schultern).
Er (schüttelt den Kopf): Was das für eine Verschwendung ist! Da musst Du besser aufpassen!
Sie: Das kann doch mal passieren….
Er: Ja, ja. Das kann mal passieren…..
Dann drückt er auf den Automaten und der Bon kommt heraus.
Sie (genervter Gesichtsausdruck): Warum drückst Du denn den Bon aus? Wir haben doch noch Kisten?!
Er (hebt eine Augenbraue und greift in den Wagen. Er hält eine noch eingepackte Kinderstrumpfhose hoch): Was ist das denn?
Sie: Keine Ahnung.
Er: Wo kommt die her?
Sie: Von mir jedenfalls nicht!
Er: Aber die muss doch irgendwie in den Wagen gekommen sein!
Sie: Ich habe sie nicht eingepackt!
Er schnaubt verächtlich und wendet sich den Flaschen zu, die einzeln im Automaten verschwinden. Sie wendet sich den Kindern zu
In Sorge um meine positive Gemütsverfassung verließ ich das Schauspiel. Ich wollte ihnen zurufen: Das Leben ist zu kurz für so etwas und im nächsten Jahr kann alles ganz anders werden….Aber: Das wäre im Fall der beiden wahrscheinlich gelogen.

Ein neuer Tachelespodcast: Der Wetterbericht warnt: Machos vermehrt im Norden

Podcast

Am 25. November war der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Dieser Tag wird seit 1981 von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen jedes Jahr mit verschiedensten Veranstaltungen begangen und versteht sich als Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt in jeder Form gegenüber von Frauen und Mädchen.
Im V(F)ordergrund stehen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen und haben die allgemeine Stärkung der Frauenrechte zum Ziel.
Themen des Tages sind:
Zwangsprostitution

  • sexueller Missbrauch,
  • Vergewaltigung
  • Beschneidung von Frauen,
  • häusliche Gewalt
  • Zwangsheirat
  • vorgeburtliche Geschlechtsselektion,
  • weibliche Armut,
  • Sextourismus,
  • Zwangsheirat
  • und Femizid

 

Frau Dings und Herr Bumms wollen mit Hilfe dieser Sendung auf die oben genannten Themen aufmerksam machen und berichten ausführlich über häusliche Gewalt. Erstaunt sind sie darüber, dass der häufigste sexuelle Missbrauch nicht in der Öffentlichkeit passiert, sondern in den heimischen vier Wänden. Frau Dings zitiert einige Statistiken, die dies belegen und auch Herr Bumms belegt mit einer Studie, dass es ein Nord- Südgefälle in Europa gibt. Die meisten Übergriffe auf Frauen finden in den skandinavischen Ländern statt. Aber nicht nur  Mädchen und junge Frauen werden von häuslicher Gewalt heimgesucht, sondern auch, und dies kann man kaum glauben, ältere Frauen ab 60 Jahren.

Frau Dings zeigt abschließend auf, dass Vieles, dass wir geschildert haben, stark von dem jeweiligen Lebensmodell abhängt, das „Frau” gewählt hat und weist somit auf eine der nächsten Sendungen hin, die sich mit Lebensmodellen beschäftigen wird.

Wir wünschen wie immer: Viel Spaß beim Hören!