Schlagwort-Archive: Auto

Die ehrliche Art zu reisen

Nachdem ich vor kurzem auf der A2 im Stau stecken geblieben und nächtlich in Petershagen Not-Schlafen musste, (in der RAD-STATION, kann ich nur empfehlen, hier empfängt ein freundliches Päärchen auch noch nachts um 23.30 Uhr herzlich, selbst wenn man nicht gebucht hat), wollte ich heute alles besser machen. Ich entschied mich für das Fahren mit der Bahn. Frohen Mutes kaufte ich gestern eine Fahrkarte, um heute morgen am Bahnhof zu entdecken, dass mein Zug ersatzlos gestrichen war. Was tun? Der Zug danach sollte auch nicht fahren. Die Deutsche Bahn ist gebeutelt – technische Störungen, Störungen im Betriebsablauf – alles auf einmal und alles an einem Morgen. Irgendwie habe ich es doch bis Hannover geschafft. Meinen Anschlusszug natürlich nicht.

Da ich nun schon viele Jahre immer wieder Bus, Bahn und Auto teste, mehr oder minder erfolgreich, komme ich heute zu dem Schluss: Es gibt nur EINE Art zu reisen. Auf eigenen Füßen!

Denn wenn Du willst, dass etwas funktioniert, mach es selbst.

(Aus: Das fünfte Element)

Advertisements

Mission impossible – vor der Haustür

Die besten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben. Diese auch. Ereignet hat sie sich letzte Woche. Auf dem Weg nach Hause fahre ich einige Kilometer über eine stark frequentierte Landstraße. Überholverbot auf ganzer Linie. Natürlich gibt es immer wieder Menschen die sich nicht daran halten. Aber meistens überholen diese Menschen, wenn sie die Straße einsehen können. Meistens. Letzte Woche ist mit jemand begegnet, der so lange nicht warten wollte. Ich war ihm zu langsam. Und weil ich mich an die vorgeschriebenen 70 kmh gehalten hatte, wurde ich direkt überholt. Vor der Kurve – ich konnte nicht sehen, ob ein Auto auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Wie auch, wenn ich um Kurven gucken könnte, wäre ich reich und hätte andere Aufgaben. Der Überholer holte mit seinem gewagten Manöver einiges raus. Schließlich klebte er nun an der Stoßstange meines Vordermanns. Da hielt er es nicht lange aus und der Vorgang des Überholens (samt Kurve und Überholverbot) wiederholte sich. Den Überholer brachte das viel weiter. Er stand vor uns an der roten Ampel. Hut ab! Ich ärgerte mich – das ist neu. Früher war mir ziemlich egal, wie andere fahren. Das hat sich geändert. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der eigene Unfall vor einem halben Jahr tut wohl seinen Teil dazu. Aber vor zwei Monaten kam mir ein Autofahrer am Berg auf meiner Spur entgegen. Zum Glück konnte er bremsen und wieder einscheren. Es gibt ein paar Stellen, da ist Überholen auf der Landstraße wirklich unangebracht. Kurven und Hügel gehören definitiv dazu.

Der Überholer ärgerte mich so sehr, dass ich an der roten Ampel aussteigen wollte. Ich wollte ihn fragen, warum er so riskant überholt. Schließlich gefährdet er damit nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das der anderen. Die Ampel kam mir dazwischen. Während ich im Kopf noch meine Sätze formulierte, sprang die Ampel auf grün. Da fuhr er hin und ich ärgerte mich wieder. Über meine Langsamkeit und darüber, dass ich nun meinen Ärger nicht loswerden konnte.

Dann half die Intuition. Dieser folgte ich, denn auf dem Weg nach Hause liegt ein kleiner Supermarkt. Meine Intuition sagte: „Halt an. Bestimmt kauft er da ein.“ Da ich mir das Kennzeichen gemerkt hatte, war der Wagen leicht zu finden. Keine Ahnung warum, aber da stand er. Der Wagen mit dem richtigen Kennzeichen. Da meine Sätze schon formuliert im Kopf vorhanden waren, brauchte ich nur noch alles aufschreiben und dem guten Mann meine literarischen Ergüsse an die Windschutzscheibe heften. Wer weiß, was das gebracht hat. Auf jeden Fall wurde ich meinen Ärger los.

Nur was mache ich mit den vielen Auto fahrenden Handybenutzern, die schreibend auf ihr Display schauen und nicht auf die Straße? Das Hirn kann nur eins: Auto fahren ODER schreiben. Beides geht nicht – kann man bei Julia Shaw nachlesen, wenn man auf seinen gesunden Menschenverstand nicht vertrauen möchte.

Entscheidungshilfe beim Gebrauchtwagenkauf

auto-kaufen

Bei der Entscheidung ein neues gebrauchtes Auto zu kaufen, konnte ich kaum den Überblick behalten. Eine Sketchnote konnte helfen. Allerdings ist die sehr subjektiv. Schließlich sind mir bestimmte Dinge wichtig, die anderen egal sind. Aber mir hat es beim Eingrenzen der möglichen Fahrzeuge geholfen. Wenn noch jemand damit was anfangen, umso besser.