Archiv der Kategorie: Schule

Einheit in Vielfalt

Ein tolles Motto!

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Hör! Creativ-chaot: Podcast zum Thema ADHS

http://creativ-chaot.cc

Bei oben genannten Podcast dreht sich alles um ADHS. Impulsivität und der Umgang mit Geld sind die Themen der aktuellen 13. Folge, bei der ich dabei sein durfte. Reinhören lohnt sich!

Ein neuer Tachelespodcast ist online! Ausgabe 52: kreativerziehen.de

kreativerziehende_Header

In dieser Folge stellen wir euch unser neues Projekt des vodcasts/podcasts: Kreativerziehen.de vor.

Hierbei handelt es sich um einen…. aber bevor wir das alles hier beschreiben, empfehlen wir euch in unseren 52. podcast hineinzuhören. Wir wünschen euch dabei viel Spaß!

Shownotes:

Inklusion aus systemischer Sicht

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Beim Betrachten der Inklusion wird man ihr mit einer eindimensionalen Betrachtungsweise nicht gerecht. Was würde die Inklusion wohl sagen, wenn man sie fragen würde, wie es ihr heute geht?
Ein möglicher Dialog:
Interviewer (Int): Liebe Inklusion, du bist ja in der Schule angekommen. Wie geht es Dir heute?
Inklusion (Ins): Ich weiß nicht so genau. Ich weiß gar nicht so recht wer ich bin, wie soll ich da wissen, wie es mir denn geht?
Int: Was würde denn der Schulleiter der kleinen Grundschule in Kleinkleckersdorf sagen, wie es Dir geht?
Ink: Der kennt mich doch gar nicht!
Int: Aber die Schulleiterin der großen Hauptschule, die im sozialen Brennpunkt steht, die kennt dich?
Ink: Ja, aber die mag mich nicht. Die versucht mich in einige Klassen abzuschieben. Ich will aber in allen Klassen sein. Aber die Klassen sind alle so voll, deshalb will die mich da nicht haben. Das macht mich voll traurig!
Int: Toll finde ich, dass Du schon in einigen Klassen bist!
Ink: Da bin ich zwar, aber wie oft die Eltern von den Kindern in der Klasse über mich schimpfen. Die Lehrerinnen und Lehrer haben auch immer wieder etwas an mir auszusetzen. Sie sagen ich bräuchte größere Räume und ein Lehrer würde nicht reichen, damit ich in der Klasse bleiben kann. Die einen störe ich beim Lernen, die anderen brauchen viel mehr Unterstützung als sie durch mich bekommen können. Das macht mich auch voll traurig.
Int: Auf einer Skala von 0 – 10: Wie gern bist Du in der Schule? 0=gar nicht/ 10=sehr gern?
Ink: Das hängt echt von der Schule ab. Im Durchschnitt vielleicht 3-4?
Int: Wenn eine gute Fee käme, was würdest Du Dir von ihr für Hilfe erhoffen?
Ink: Einen Goldesel für alle Schulen. Dann könnten die für mich alles kaufen, was ich brauche, um in jeder Klasse sein zu können.
Int: Liebe Inklusion, vielen Dank für das Gespräch!

Inklusion – identifizierter Problemträger?

32_365-inklusion

Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich unter anderem der Artikel einer Lehrerin der in der FAZ erschienen ist.

http://www.faz.net/-gum-8uqvq?GEPC=s1

Die Tatsache, dass ich am Schulleben in absehbarer Zukunft wieder teilnehmen darf, hat ihr übriges getan. Ich hatte viel Zeit mich mit Schule gedanklich zu befassen – was ich bis zu meinem Verkehrsunfall eher praktisch erlebt habe, durfte ich nun mal theoretisch ausgiebig – weil genügend Zeit vorhanden war – beleuchten. Nur so viel: Es blieb dunkel.

Aber: Werde kreativ! Es darf ausprobiert werden. Das sieht an jeder Schule anders aus. Viele Schulen versuchen allen Ansprüchen gerecht zu werden. Wie die genau aussehen, werde ich mal an anderer Stelle genau unter die Lupe nehmen. Wenn es um Inklusion geht, stehen unterschiedlichste Schulen vor der gleichen Realität (behaupte ich): Inklusion darf so wenig Kosten wie möglich verursachen. Was bedeutet das für Schulen? Genau! Wenig finanzielle Möglichkeiten, aber dafür einige Erkenntnisse:

Inklusion=Akzeptiere das Vorhandene! Das bedeutet einfach nur, dass es jeder Lehrerin und jedem Lehrer gut tut die vorgefundene Situation der Klasse anzunehmen. Egal wer da drin ist – aller Voraussicht wird sie so bleiben wie sie ist. Auflehnen ist schlecht für den eigenen Energiehaushalt. An dieser Stelle würde ein Werbeblock passen, den es in den 90ern gab. Eine Frau betrachtet sich, wiegenden Schrittes gehend, im Schaufenster einer Straße. Jemand singt: „Ich will so bleiben wie ich bin – Du darfst“. Man stelle sich nun eine Lehrerin oder einen Lehrer vor, der leise lächelnd durch einen leeren Schulkorridor geht. Jemand singt: „Sie wird so bleiben wie sie ist! – Du darfst“ – die Klassentür öffnet sich und es eröffnet sich ein Bild von dreißig bis vierzig unterschiedlichster Schülerinnen und Schülern, die tobend das Klassenzimmer verwüsten.

Inklusion=Rechne nicht mit der Unterstützung von Förderschulen! Dafür gibt es zu wenige!

Inklusion=Solidarisiere Dich mit anderen Betroffenen! Egal mit wem!

(Die Liste der Erkenntnisse ließe sich sicher fortsetzen…)

Was bleibt: Durchhalten – durchhalten – durchhalten, denn Gesetze werden selten von denen geändert, die von ihnen betroffen sind.

 

 

Etwas ist doch fertig geworden: Verhaltenskreativität beim Raabe-Verlag

Raabe

Ein Artikel über den Umgang mit Kindern, die anders sind. Entstanden ist der Artikel in Zusammenarbeit mit meinem lieben Freund Jakob. Beziehen kann man den Artikel über den Raabe Verlag.